Arbeitsmedizinisches
Präventionszentrum Erfurt
Wir über uns

Entstehung / Entwicklung des Arbeitsmedizinischen Präventionszentrum der FSA
Forschungsgesellschaft für angewandte Systemsicherheit und Arbeitsmedizin mbH

Mit Unterstützung des Bundesministerium für Arbeit- und Sozialordnung wurde auf Initiative des Bereiches Prävention der Berufsgenossenschaft Nahrungsmittel und Gaststätten Mannheim sowie der Tiefbau-Berufsgenossenschaft München ab dem 01.11.1995 ein gemeinsames Arbeitsmedizinisches Präventionszentrum Erfurt/Würzburg zur Prävention arbeitsbedingter Gesundheitsgefahren aufgebaut.

Das Arbeitsmedizinische Präventionszentrum hatte zum Ziel, in interdisziplinärer Betrachtungsweise Präventionsstrategien für die Gewerbezweige der Berufsgenossenschaft Nahrungsmittel und Gaststätten und der Tiefbau-Berufsgenossenschaft zu entwickeln. Schwerpunkt bildeten dabei Gesundheitsgefahren und Erkrankungen des Herz-Kreislauf- und Atmungssystems, des Stütz- und Bewegungsapparates, des Haut- und Hörorgans sowie die Definition des gentoxischen Risikos bei der Altlastensanierung.

Nach 3-jähriger Laufzeit bis zum 31.10.1998 konnte durch das Bundesministerium für Arbeit- und Sozialordnung sowie durch die Präventionsbereiche der beteiligten Berufsgenossenschaften (BGN und TBG) eingeschätzt werden, dass die inhaltlichen Ziele des Modellprojektes erreicht wurden. Der Teilbereich Erfurt wird als Arbeitsmedizinisches Präventionszentrum Erfurt der FSA Forschungsgesellschaft für angewandte Systemsicherheit und Arbeitsmedizin mbH weitergeführt.

Eine Aufwertung erfuhr das Arbeitsmedizinische Präventionszentrum durch die Erweiterung des Präventionsauftrages an die Unfallversicherung im SGB VII, sowie durch den Aufbau systemorientierter Präventionsmodelle in Klein- und Mittelbetrieben. Zum gegenwärtigen Zeitpunkt beziehen sich die interdisziplinären Aktivitäten auf folgende Präventionsleistungen:

Prävention von allergischen obstruktiven Atemwegserkrankungen im Back- und Konditoreigewerbe

Prävention von Gesundheitsgefahren und Erkrankungen des Stütz- und Bewegungsapparates,
insbesondere der Wirbelsäule und der Schulter

Prävention von Berufsdermatosen im Back-, Hotel- und Gaststättengewerbe

Prävention der Lärmschwerhörigkeit in Mitgliedsbetrieben der BGN

Weiterführende Entwicklung und Aufbau von Kompetenzzentren in Thüringen, Sachsen und Sachsen- Anhalt unter besonderer Berücksichtigung von Arbeitsmedizin, Arbeitssicherheit, Arbeitspsychologie

sowie der Zusammenarbeit mit den verschiedenen Krankenkassen.

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