Arbeitsmedizinisches
Präventionszentrum Erfurt

Der Arbeitsbereich Präventive Biomechanik bearbeitet verschiedene Projekte zur Prävention arbeitsbedingter Gesundheitsgefahren des Stütz- und Bewegungssystems. Beschwerden am Stütz- und Bewegungssystem sind nach wie vor die Hauptursache für zeitweilige oder dauerhafte Arbeitsausfälle. Sie führen zu einer oftmals erheblichen Verschlechterung der Lebensqualität der Betroffenen. Andererseits sind auch teilweise beträchtliche wirtschaftliche Ausfälle in den Betrieben und nicht zuletzt insgesamt hohe Behandlungskosten die Folge. Trotz umfangreicher Forschungsarbeiten auf dem Gebiet der Belastung und Beanspruchung des Stütz- und Bewegungssystems des Menschen sind die Schädigungsmechanismen, die eine Belastung im Arbeitsalltag zu einer Überbeanspruchung des Stütz- und Bewegungssystems werden lassen, noch nicht hinreichend geklärt. Ein verallgemeinerbares „Rezept“ zur Vermeidung solcher Überbeanspruchungen kann also nicht geliefert werden. Hinzu kommt, dass die Wechselwirkungen zwischen Mensch, Arbeitsplatz und Umwelt in jedem Einzelfall mehr oder minder stark individuell geprägte Züge tragen. Sie hängen ab von den Verhältnissen am Arbeitsplatz und von den Voraussetzungen, die der arbeitende Mensch mit sich bringt.

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Dem sich daraus ergebenden breiten Aufgabenfeld Rechnung tragend decken die im Arbeitsbereich Präventive Biomechanik bearbeiteten Projekte drei Hauptrichtungen ab:




Ein entsprechend abgestimmtes Methodeninventar erlaubt sowohl Untersuchungen im Labor (Nachbildung von Arbeitsabläufen, Trainingsuntersuchungen, Grundlagenuntersuchungen usw.) als auch umfangreiche Messungen unter Feldbedingungen bis hin zur Analyse von kompletten Arbeitsschichten im Betrieb. Eine ausführliche Beschreibung finden Sie unter Leistungsangebote.

Darüber hinaus stehen Verfahren der klinischen Biomechanik von der Ganganalyse über die Messung von Fußdruckverteilungen bis hin zur Oberflächenelektromyografie zur Verfügung.

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